Donnerstag, 3. Oktober 2013

I'm singing in the rain

Ja, wirklich! Denn meine liebste Jahreszeit hat endlich begonnen. Ich liebe es im Herbst spazieren zu gehen, die feuchte Luft und ihr Duft sind einfach unbeschreiblich! Ein Gemisch aus dem vielfarbigen Laub, dem leichten Nebel und einfach der Kühle, welches nach einem langen Sommer wahnsinnig gut tut. Uuund ich habe auch bald wieder Geburtstag - ich liebe den Herbst!
Radfahren bei Regenwetter ist wieder eine andere Sache. Auch mit wetterfestem Parka kann man einem nassen Gesicht mit verschmiertem Make-up und einem nassen Hintern vom triefenden Sattel, des im Regen angeketteten Fahrrads, nicht entrinnen - oder doch? Mit dem Make-up Problem beschäftigen wir uns vielleicht ein anderes Mal, heute nähen wir einen Sattelschutz für's Rad. Vom Sattelschutz Angebot in den Fachgeschäften bin ich bislang sehr enttäuscht, habe schon einige ausprobiert und wirklich dicht waren sie nie, sodass am Ende doch immer eine Plastiktüte herhalten musste. Ganz abgesehen von den furchtbaren Designs, die am ehesten noch für Sporträder zu gebrauchen sind - ich habe ein hübsches Hollandrad mit Körbchen, ich möchte auch einen hübschen Sattelschutz! Einen zu nähen, kann ja so schwer nicht sein (hoffentlich!), dachte ich mir und voilà, le DIY! Was hat es mich denn gekostet? - nur 1 Stunde Zeit, das Material hatte ich vorrätig, aber ich schätze die Materialkosten auf ca. 5 €.
Auf geht's!
Was du brauchst:
- festes, robustes, wasserabweisendes Wachstuch - ich habe sogar eins im Farbdesign meines Blogs bekommen, yay!
- Gummilitze
(- Verzierungen wie Spitze oder Aufnäher)
- und das Übliche: Nähmaschine, Garn, Stecknadeln, Stift, Schere, Papier

How to:
1. Schablönchen machen! Dazu am besten den Sattel abmontieren, auf ein Blatt Papier legen und skizzieren, ausschneiden.
2. Zuschneiden! Die Schablone auf die linke Seite des Wachstuchs legen, aufzeichnen und mit einer Nachtzugabe von 1,5 cm ausschneiden.
Je nach Größe deines Sattels und damit deiner Schablone, nun ein Band von ca. 12 x 80-90 cm auf das Wachstuch aufzeichnen und ausschneiden.
3. Stichlänge prüfen! An einem Verschnittstück unbedingt die Stichlänge prüfen und korrekt einstellen. Die Stiche dürfen nicht zu eng sein, da das Wachstuch sonst zu sehr perforiert wird und reißen könnte, bzw. undicht wird.
4. Dekorieren! Wenn du deinen Sattelschutz verschönern willst, dann jetzt. Wenn er erstmal fertig genäht ist, wird das zu friemelig. Ich habe eine schwarze Spitzenborte gewählt, da mein Fahrrad schwarz ist und das sehr schön passt. Einfach gerade auf's Band nähen.
5. Zusammennähen! Das Band rechts auf rechts an den Sattelschnitt nähen, umnähen ist nicht notwendig, da das Wachstuch nicht ausfranst. Wenn der Streifen befestigt ist, wird die Lücke des Streifens mit einer einfachen Naht geschlossen.
6. Einzug nähen! Das untere Ende des Bezugs ca. 1-2 cm nach innen umklappen und festnähen. Unbedingt eine Lücke von 1-2 cm zum Einführen des Gummibands lassen.
7. Einfädeln! Das Gummiband wird nun mithilfe einer Sicherheitsnadel eingezogen. Der Sattelbezug muss sich am unteren Ende leicht zusammenziehen und kräuseln, ich habe ein ca. 17 cm langes Stück gebraucht - lieber etwas größer zuschneiden und später stutzen. Das Gummiband mit einigen engen Zickzack-Stichen zusammennähen und die Zuglücke mit einer Naht verschließen.
Fertig! Nun das Fahrrad damit gut behüten, sorgenfrei im Regen stehen lassen und sich über die vielen netten Komplimente dazu freuen. Cycling in the rain is fun again! :)



P.S. Falls es dir momentan an Material fehlen sollte, tischdecken.pro hilft fleißigen Blogger-Bienen gerne mit einem kostenlosen Restepaket mit vielen tollen, bunten und einfarbigen, blickdichten und transparenten Stücken Wachstuch aus. Einfach schreiben und anfragen!



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Sonntag, 4. August 2013

Crazy French

Nein nein, es geht hier nicht um verrückte Franzosen! Obwohl Personen und Dinge, die ich bewundere oft crazy/sexy/french sind. Der französische Stil einfach elegant und dabei einfach und locker.
Was der klassischen French Manicure eigentlich vollkommen widerspricht, denn hier ist höchste Präzision und recht viel Zeitaufwand von Nöten. Nicht bei dieser Variante. Diese minimal Nailart mache ich schon so lange, da sagte man noch nicht einmal in New York und Thailand "Nailart." Sie gehörte zu meinen ersten Beauty-Gehversuchen und weil so einfach, ist sie mir so gut gelungen, dass ich sie seitdem 1000 Mal wiederholt habe (eine Variante davon gibt's hier) - von echtem French kann ich das nicht behaupten!
How to:
Die übliche Maniküre machen, Unterlack auftragen, zwei Schichten Farblack auftragen, sehr gut trocknen lassen.
Scotch Tape (etwas besser geeignet als Tesa, da es weniger stark klebt und die zwei Schichten Lack nicht schwupptiwupp wieder mit nimmt) in je unterschiedlichen Winkeln entlang der Nagelspitze aufkleben, festdrücken, einen kontrastfarbigen Lack austragen und gut trocknen lassen bevor man das Tape wieder abzieht (wichtig für die präzise Kante!), in schnellen Zügen Topcoat auftragen. Fertig!
Verwendeter Lack:
ANNI Green Cottage
O.P.I: Suzi & the 7 Düsseldorfs. Den liebe ich sehr! Besonders in Kombination mit schimmerfreiem Lack. Wie auch schon hier besprochen.


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Dienstag, 16. Juli 2013

Liebste Vintage Funde

Hier kommt meine kurze und knappe Rückmeldung aus dem tieeeeefen Sommerloch! Zu viele Entscheidungen, die gerade getroffen werden müssen. Ich erzähle dir bald mehr.. Zu viel zu tun und zu entscheiden zu haben, hält mich allerdings nicht davon ab, nach Vintage Schätzchen zu schielen.
Da sind sie, meine Lieblinge der letzten Woche!
Eine Levi's Jeansshorts in der Traumfarbe "verwaschenes Pfirsich", die alte Karottenhose wurde natürlich selbst beschnitten! Logo!
Ein Traum von Art Deco Perlenkette, original Vorkriegszeit und auch noch echt (yippieh!).
Und diese wunderbaren, gepolsterten Satin-Kleiderbügel für Seidenblüschen, von denen ich nie genug haben kann. Sie lassen dein Schrankinneres à l'instant prinzessinnenhaft wirken. Die sind zwar nicht wirklich Vintage-alt alt, aber hier reicht auch schon der Look völlig.
Diese hübschen Überraschungen! Sie finden mich einfach immer..


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Freitag, 31. Mai 2013

Handmade Magazin

Seit es Handmade Kultur gibt, bin ich nun schon dabei und poste meine Anleitungen auch gerne dort, wenn ich mal mehr Zeit habe. Wem es noch nicht bekannt ist, unbedingt mal reinschnuppern! Es ist eine große Fundgrube an Ideen aus dem Bereich Handarbeiten und Basteln, aber auch Backen und Kochen, Ideen speziell für DIYs und Basteleien mit Kindern oder alte Handwerkstechniken, die neu dargeboten werden - und das kostenlos! Für mich, zusammen mit Pinterest, die größte Inspirationsquelle.
Nun haben die Handmaids Anfang des Monats die Blogger Testaktion für Ihr Magazin gestartet - na, herzlichen Dank! - das kannte ich nämlich noch nicht. Ich habe es nun nach Erhalt eine Woche lang studiert und bin begeistert! Das Magazin erscheint wohl vierteljährlich, ich habe die Nr. 1/ 13 (Januar - März) zum Testen bekommen. Es ist mit seinen beinahe 100 Seiten recht umfangreich und auf hochwertigem Papier, mit nicht minder hochwertiger Farbe gedruckt. Es kostet 6,90 € und bietet dafür informative und gut geschriebene Berichte, sehr schöne und praktikable Anleitungen mit Schnittmustern (eine habe ich auch schon umgesetzt, dazu bald mehr!), interessante Künstler- und Handwerkerportraits, Berichte über alte/ aussterbende Handwerkskünste, Blogvorstellungen, Rezepte, Warenneuheiten aus dem DIY-Bereich, und einiges mehr.
Ich habe mich besonders gefreut zu lesen, dass eine von meinen Leserinnen, die wunderbare Ann-Sophie von Gesehen und gesehen werden, als Redaktionsassistentin beim Magazin arbeitet und für diese Ausgabe auch eine eigene Anleitung schreiben durfte (Foto 4). Die Tasche muss ich nachbauen!
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es leider keine Häkel- oder Strickanleitungen zu finden gab und das Häkeln nun mal mein liebstes Handwerk ist. Schade. Ob das Häkeln für ein modernes DIY- Magazin zu antiquiert erscheint? - Ich hoffe doch nicht, es bietet so viele tolle Möglichkeiten! Einige gab es auch schon hier im Blog zu sehen und mit meinen Mitpinnern teile ich auch ständig neue Ideen. In die Richtung erhoffe ich mir zukünftig mehr von dem Magazin.



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Donnerstag, 16. Mai 2013

Plüschige Nägel?


 Hört sich ja total bescheuert an! Und passt auch so gar nicht in die Jahreszeit. Ist mir aber egal, ich musste das fluffy Zeug von MUA einfach testen. Und ich liebe es! Kann gar nicht aufhören da drüber zu fühlen, grenzt fast schon an eine Zwangsstörung!
Das Auftragen ist super einfach. Den frisch lackierten Nagel einfach in ein Häufchen Plüsch tauchen und festdrücken, Reste abklopfen und wegpusten, fertig! Hält auch sagenhaft gut, die Fotos sind von Tag 2.
Selbst der Mann im Haus ist von Technik und Effekt begeistert. Was will man mehr?


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