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Mittwoch, 17. Oktober 2012

Moonrise Kingdom - endlich!

Wenn Bill Murray auf Jason Schwartzman trifft und die wiederum in unheimlich viele (andere) Filmgrößen laufen, die unglaubliche Ignoranten und Pedanten verkörpern, sehen wir einen Wes Anderson. Das ist ein ähnlicher Sinnzusammenhang wie Depp + Bonham Carter = Burton. Wenn dann noch eine Miniatur-Lana del Ray und ein Harry Potter ohne Freunde und Zauberkräfte zusammen durchbrennen bin ich verliebt!
Wie immer in seinen besonderen Filmen, erzählt Anderson von richtigen Outsidern. Warum sie das sind oder wer sie dazu macht und wer sie trotzdem oder gerade deshalb liebt kommt so nebenbei heraus und ist dabei doch der Kernpunkt. Denn auch wenn die Protagonisten Kinder sind, ist es ein Film mit einem sehr 'erwachsenen' Inhalt: der wahren Liebe und dem Verlernen, Vernachlässigen und Verheimlichen derselben. Hört sich nach einem doofen Hollywood-Melodram an? - Nö. Der wirklich einzigartige, tragische Humor, die perfekt skizzierten Naupt- und Nebenfiguren (wie Tilda "Social Services" Swinton, die personifizierte staatliche Herzlosigkeit, die drei kleinen spielsüchtigen Brüder oder Schwartzman als Pfadfinder/Friedensrichter Kombi) und das berühmte Tüpfelchen auf dem i: Andersons Liebe zum Detail, öffnen dem Streifen eine Direktleitung zum Herzen. Ich musste schmunzeln, dann wieder so lachen, dass ich mich verschluckt hab, war nostalgisch: "Ich wollte als Kind auch mal weglaufen. - Hätte ich's nur gemacht!", war besserwisserisch: "Das ist der und der Song..", ich war zwischenzeitlich soooo traurig, wütend und und und.. Das machen nur wirklich gute Filme und Bücher mit einem, oder?
Nur der Trailer ist ein Spoiler, weil leider nicht gut geschnitten, wie ich finde - also auf eigene Gefahr:
Auch die Äußerlichkeiten allein: der Look der 60er, der sogar als gelblich-ranzige Kamera integriert wird, Françoise Hardy mit Le Temps de l'amour und die orchestrale Musik, anfangs und gen Ende mit Erläuterungen zur Zusammensetzung des Orchesters für den gebildeten Hörer ;) die immer vom Krächzen des tragbaren Schallplattenspieles begleitet wird und der Erzähler (wohl der Zwillingsbruder Bill Murrays aus Life Acquatic), der aus der Retrospektive vordergründig von einer minderen Naturkatastrophe berichtet, sind allein schon so schön schrullig - sie haben mich direkt gepackt! Uuuuuuuunbeding anschauen (gibt's jetzt zu kaufen und zu leihen), wenn du Märchen für Erwachsene genauso liebst wie ich!


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Sonntag, 25. März 2012

Zierrat en masse

Gerade komme ich von einer wunderbaren Ausstellungseröffnung in Trier zu der mich meine Schwester spontan geschleppt hat: Zierrat/ Sieraad mit Leihstücken mit des SMS in 'S-Hertogenbosch/ Niederlande. Sie ist den ganzen Sommer über (vom 25. März bis zum 12. August) im Simeonstift, dem wohl schönsten Museum Triers direkt an der Porta Nigra, für Besucher offen.
Eine Auswahl der für mich attraktivsten Stücke bekommst du natürlich auch schon bei mir zu sehen. Ich LIEBE die verrückten Schmuckentwürfe der Surrealisten Meret Oppenheim, Man Ray, Max Ernst, Jean Cocteau u.a.:
Interessant sind auch die Goldstückchen von Picasso oder der Design-Klassiker von Robert Indiana in Ringform:
Oder viele der Schmuckstücke von neueren Künstlern/ Designern:
Die Bilder sind natürlich aus dem Ausstellungskatalog. Ich HASSE Leute, die sich in der Ausstellung eine halbe Stunde lang vor die Vitrine stellen um mit ihrem Telefon micht einmal ein halbwegs anständiges Foto schießen zu können und wollte es ihnen natürlich nicht gleichtun. Deshalb fehlen leider ein Paar meiner Lieblingsstücke hier, da nicht alle im Buch abgebildet sind. Ist aber ein Grund mehr dir die ganze Kollektion anzusehen, oder? Für Design- und Kunststudenten sowieso ein Muss! Also ab, ab!
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Donnerstag, 16. Februar 2012

LOVE LOVE LOVE


Ich weiß, der Valentinstag war Vorgestern, aber an diesem Video sind gleich drei meiner Lieblinge beteiligt: Marni, Roxy Music und Sofia Coppola. Und was soll ich sagen? - Sehr schön im Zusammenspiel! Bin sooooo gespannt auf die ganze Kollektion. Vor allem gefällt mir schonmal der Schmuck - der ist zwar fast ganz der letzten Marni Hauptkollektion entliehen: Plexiglas, Riesenblumen, etc. - aber warum was Schlechtes neu machen wenn das gute Alte funktioniert? - Gilt übrigens auch für Farbwahl und Prints. Jetzt geht's nur dran auch etwas abzubekommen.
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Montag, 5. Dezember 2011

The Smashing Pumpkins Konzert in LUX

Hier nur ein kurzer Rückblick auf mein Wochenende: Dank meinem Freund konnte ich endlich meinen Teenie-Traum erfüllen und die Smashing Pumpkins live in Concert sehen!! Aus der dritten Reihe durfte ich mich von der spiegelnden Bühnendeko ohne Ende blenden lassen:


Gut, von der Urspruns-Formation ist nur Billy selbst geblieben, aber die neuen Mitglieder (Bassistin Nicole Fiorentino, Schlagzeuger Mike Byrne und Gitarrist Jeff Schroeder) harmonieren unglaublich gut, Profis eben.. Es wurden Sachen vom letzten Album , Klassiker und auch einige Stücke aus ihrem im März erscheinenden neuen Album Oceania gespielt, Corgan und Schroeder haben außerdem Spass dran gehabt zu freestylen:


((Sein Jesus-Shirt war auch sooo cool, ich musste es haben! Kaufe normalerweise selten Band-Shirts aufgrund der bekannten miesen Qualität - aber diese waren American Apparel, yay!))
Die Band Ringo Deathstarr war ein sehr guter Warm-Up, hat mir fast noch besser gefallen, was  wohl an meinem momentanen Musikgeschmack liegt.
Und abschließend noch ein kleines bequemes-Konzert-Outfit-Post samt Kater: 

Fotos: wort.lu, Freund
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Donnerstag, 22. September 2011

Kleine Geschenke..

.. erhalten die Freundschaft. Vor allem wenn man sie teilen kann.
Kennt Ihr Filme von Wes Anderson? Wenn nicht, unbedingt nachholen und wenn ja, immer wieder sehen! Sehr witzig, sehr traurig und mehr noch: wahr und trotzdem schön.
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Mittwoch, 13. Juli 2011

Nochmal "The Virgin Suicides"


Gerade habe ich The Virgin Suicides von Jeffrey Eugenides zum dritten Mal ausgelesen. Die letzte Lektüre war vor etwa sechs Jahren und das erste Mal las ich es mit 13. Erstaunlich, dass es noch einmal wie mit 13. und wieder komplett anders war,  das ist es aber, was den Erzähler Eugenides für mich ausmacht.
Jeder kennt das Kleinstadtleben, ob aus der eigenen Kindheit oder aus Erzählungen von Freunden und Familie. Jeder kennt die Langeweile- durchbrochen von kleinen Festen, von Gerüchten und Skandalen. In seiner Kindheit wusste jeder wer das hübscheste Mädchen der Schule war, hasste sie deswegen, war mit ihr befreundet oder war es gar selbst. Man hatte den einen Schwarm, oder zwei und 20 unsichtbare Jungs drum herum. Einer davon ist die Stimme des Romans, manchmal auch sie alle. Sie berichten bis ins kleinste Detail vom müßigen Leben im Vorort und von den fünf Schwestern,  die sie mal aus der Tristesse rissen, um sie unwiederbringlich wieder hinein zu stoßen.
Das Buch ist herzzerreißend, weil es dich mit den unsichtbaren Kindern mitfühlen lässt, die Abenteuer und Fehltritte, die Sehnsüchte und Ängste der Jugendlichen erleben und an den genutzten und ungenutzten Möglichkeiten der Erwachsenen, ihren  Obsessionen, ihren Erinnerungen teilhaben lässt. Und das in jedem Alter, immer wieder faszinierend und neu.
Ist es einfach nur ein Buch, in dem sich ein Paar Mädchen umbringen? Nein. Es zeigt, das nichts und niemand so ist wie es scheint. Es geht nicht um abstrakte Mystifizierung, es geht um das Leben an sich und die Notwendigkeit es zu leben. Es ist morbid und böse und gleichzeitig süß und unschuldig, es verschweigt vieles, drückt uns aber gleichzeitig tief mit der Nase hinein. Es ist Plutarchs Moralia und E.A. Robinsons Richard Cory in Romanform. Ein sehr interessantes Buch, eines meiner liebsten. 
Deshalb habe ich mich vermutlich auch noch nicht dazu aufraffen können, mir die Verfilmung von Sofia Coppola anzusehen, die ja so gut sein soll. Ich bin unglaublich visuell veranlagt und fürchte sehr, dass die Lisbon Girls danach immer Kirsten und Co. in meinem Kopf sein würden. So war’s auch bei Harry Potter.. vielleicht ja irgendwann.
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Mittwoch, 23. März 2011

Wochenende in Frankfurt

Sonnig war's und schön!
 





In der Schirn Kunsthalle ist gerade eine tolle Austellung: Surreale Dinge. Ich habe Man Ray Stücke (nicht Fotografien) endlich live gesehen, unbezahlbar! Außerdem gibt es Objekte von Meret Oppenheim, Salvador Dali, Marcel Duchamp und den Bretons.
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Montag, 24. Januar 2011

READ

Les Mads haben vor einiger Zeit in ihrem Blogwatch auf Werke eines Falt-Künstlers verwiesen. Das folgende scheint dem Künstler besonders am Herzen zu liegen:


Meiner Meinung nach fehlt das Ausrufezeichen, ansonsten sehr gelungen. Ich hoffe er macht das nur mit Büchern die er schon (mehrmals) durch hat. Einige Werke kann man auf Etsy kaufen. Eventuell versuche ich mich demnächst mal an so einem Projekt, könnte man auch beschweren und als Buchstützen nutzen..

Foto: fubiz.net
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Mittwoch, 8. Dezember 2010

Leigh Bowery ungeschminkt..

..in der aktuellen Acne Paper (Nr. 11/ 2010):


Und so kennt man den Künstler und Designer:


Eine schöne Hommage, wie ich finde. Gerade durch den krassen Kontrast zu seinem Schaffen.
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